Acido da Barnt

Der Monat ist zur Hälfte bereits vorüber und ich bin noch immer nicht über den 02.03.2013 hinweg gekommen. An dem Abend belief es sich nämlich, dass ich Zeuge dessen wurde, wie ein DJ wieder neuen Rave in mir entfachte. Ein Erlebnis, dass ich so schnell vermutlich nicht vergessen werde. Die Rede ist von Barnt, der in seinem Portfolio nicht umsonst ‚Kompakt‘ stehen hat. Nach dem Motto „Wo Kompakt draufsteht, ist auch Kompakt drin“ konnte mich Barnt an besagtem Abend am stärksten hypnotisieren. Die Kollegen Gunjah, Niconé & Dirty Doering konnten dem einfach nichts mehr entgegen bringen. Doch was war der Grund, dass es überhaupt zu solch extatischen Empfindungen kommen konnte? Nun, das liegt womöglich an Barnts spezieller Trackwahl.

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Rette deinen Sommer, rette dein Festival

Das Moxxom Open Air soll dieses Jahr vom 05.-07. Juli wieder an der polnischen Grenze stattfinden, doch dass dies moeglich wird, bedarf unserer Unterstuetzung. Mittels Crowdfunding wurde auf Startnext.de ein Projekt gestartet um eine Summe von 5.500 € zusammen zukriegen. Diese Summe wird benoetigt um das Kleine-Welt-Festival ueberhaupt erst auf die Beine zu stellen. Ohne diese Summe ist das Moxxom Open Air 2013 nicht realisierbar und jetzt kommen wir ins Spiel.

 

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Get your own Neon Night.

Neonfarben. Gehoeren ja auch zum Techno. Eigentlich sind sie dort gar nicht wegzudenken. Bedenkt nur mal die 90er ohne Neonfarben! Das geht natuerlich nicht, denn einem Raver ohne Warnweste haette definitiv damals die Warnweste gefehlt! Dass das Ganze also nicht in Vergessenheit geraet, hat sich ein Label im vergangenen Jahr gedacht, dass sie mal eben so eine Veranstaltungsreihe ins Leben rufen, die den fluoriszierenden Farben wuerdig ist. So kam es, dass fernab von Hamburg, auf Ibiza um genau zu sein, kein geringerer als der bei den DJ Awards 2012 zum Best Producer ausgezeichnete Solomun jeden Dienstag vom 10. Juli bis 11. September im Sankeys seine Diynamic Neon Night zelebrierte.

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Getraenk aus dem Osten

Bei meinem letzten Staatsbesuch im tiefsten Osten der Republik, im Tal der Ahnungslosen, inmitten von Elbflorenz ueberkam mich dieses langsame Gefuehl des Dehydrierens und so kam es, dass ich mich zum naechstgelegenen Getraenkehaendler meines Vertrauens begab, um mir eine begehrte Flasche kostbaren Saftes zu besorgen. Dort angekommen, wurde ich vor unvollendete Tatsachen gestellt und musste mir nun aus der riesigen Vielfalt an Spirituosen und anderen Koestlichkeiten meine Ware heraussuchen. Nachdem diese Aufgabe bewaeltigt war, wurde mein Blick auf eine Flasche gelenkt, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Auf dem Etikett strahlte mir die Zeichnung einer jungen Frau aus den 50er Jahren entgegen und brachte das Wort Wostok zum Vorschein. Ein Getraenk fuer echte Genossen, dachte ich. Kurz auf die Zutatenliste geschaut und fuer interessant befunden.

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BNSNHRST

Still und heimlich groovt da dieses Stueck auf Youtube umher. Viel laesst sich scheinbar noch nicht herausfinden. Haelt sich der Produzent bedeckt? Jedenfalls existiert nur ein Benutzerkonto namens Ti De auf Youtube. Laut den Videoinformationen handelt es sich bei dem Track um die B-Seite einer EP, die auf Kassette erschienen ist. Auch Begriffe wie unsigned werden mit diesem Video in Verbindung gebracht, was vermuten laesst, dass noch kein Label Interesse gemeldet hat, oder aber der Produzent keine Veroeffentlichung bisher zulassen wollte. Ein Mysterium, wie so oft. Fakt ist, der Track wurde am 26.05.2012 hochgeladen und er gefaellt mir.

Eine wirklich groovige Housenummer, die im 4/4 ueberzeugt.

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Deus ex machina

Auf meiner Odysee durch die Weiten der elektronischen Musik faellt es mir zwischen dem todgesagten House und dem untergegangenem Techno manchmal nicht leicht noch ein paar zeitgemaesse Kunstwerke zu finden, die mich wirklich fesseln. Die Frage ist immerhin, wie muss Techno in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts klingen? Nun, das ist ganz einfach. Nicht viel anders, als in den 90ern.

So kam es, dass ploetzlich der Brite Boddika meine volle Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Dazu benoetigte er nur eine fette 303-Hook und ein kurzes Cowbell-Sample, schon war ich gefesselt. Was an vergangene Zeiten erinnern soll, ist hochmodern. Frei nach dem Motto: Der Retrosound von gestern wird morgen schon wieder in sein, ist mir der Trend relativ egal. Acid Jackson heisst der Track und ist zusammen mit Basement auf Swamp81 im Maerz vergangenen Jahres als Vinyl-only Release erschienen. Mitunter auch diese Tatsache macht dieses Release zu einem Vorbild. Von den Briten kann man also auch noch etwas lernen.

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Vorfreude – schoenste Freude?

Der 25. Januar 2013, im Jahr des temperamentvollen Wasser-Drachen, bevor dieser noch von der Schlange abgeloest wird, scheint ganz im Zeichen des Raves zu stehen. Nicht anders ist es zu erklaeren, dass eine Veranstaltung eine ganze Insel elektrisiert. Wer nun an eine kostenintensive, alkoholreiche und vorallem vom Techno umwobene Nacht im Amnesia zu Gast bei Zeremonienmeister Sven Väth denkt, den muss ich enttaeuschen. Weder Ballermann, noch Ibiza, auch keine asiatische Insel namens Koh Mak und auch keine tropische Insel in der Karibik ist gemeint. Weit gefehlt. Von Leipzig ist die Rede.

Inmitten von Sachsen eine Insel? Das waere auch mir neu, doch sollte man Veranstaltungsnamen nicht immer gleich woertlich nehmen. Das Conne Island, ein Kulturzentrum im Leipziger Stadtteil Connewitz, ist Namensgeber der Veranstaltungsreihe Electric Island. Nun kommt der Clou, das Motto des Abends lautet Nachtdigital loves Pampa. Und eben weil Nachtdigital Pampa so sehr liebt, faehrt man ein nachtdigitalkonformes Lineup auf, dass sich wie folgt zusammensetzt:

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